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Qualitätssicherung und Pflanzenwachstumsregulatoren (PGRs)

Eine besondere Berücksichtigung bei der Qualitätssicherung von Pflanzenwachstumsregulatoren (PGRs) ist wichtig, weil diese Chemikalien die Art und Weise beeinflussen können, wie Pflanzen wachsen und sich entwickeln. Wenn sie nicht richtig eingesetzt werden oder wenn ihre Konzentration zu hoch ist, können sie nicht nur die Pflanzen beeinträchtigen, sondern auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier haben.



Obwohl Fenarimol in einigen Ländern zur Verwendung in der Landwirtschaft zugelassen ist, wurde es auch als potenziell toxisch für Mensch und Tier eingestuft. Es kann Reizungen der Haut und Augen verursachen und wurde in einigen Studien mit der Entstehung von Tumoren in Mäusen in Verbindung gebracht. Fenarimol sollte daher sorgfältig dosiert und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen verwendet werden, um das Risiko von Toxizität und anderen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu minimieren.
Fenarimol ist ein Pflanzenwachstumsregulator (PGR)

Im Zusammenhang mit dem Cannabisanbau sind die Auswirkungen von PGRs besonders wichtig zu berücksichtigen, da Cannabis für den medizinischen und Freizeitgebrauch verwendet wird. Wenn Pflanzen mit PGRs behandelt werden, können sie möglicherweise nicht die erwartete Potenz und Qualität aufweisen oder sogar schädliche Rückstände enthalten, die für die menschliche Gesundheit schädlich sein können.


hier geht es zum Artikel von Swiss Drug Testing von Dr. Michael Pötzsch:


Die Identifizierung des Einsatzes von PGRs ist auch wichtig, um sicherzustellen, dass die Hersteller und Züchter die gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Die Analyse mittels Flüssigkeitschromatographie-Massenspektrometrie (LC-MS) ist ein zuverlässiges Instrument zur Bestätigung des Einsatzes von PGRs und zur Überprüfung, ob die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.


Beim Einsatz von Pflanzenwachstumsregulatoren (PGRs) müssen mehrere Faktoren berücksichtigt und dokumentiert werden, um sicherzustellen, dass sie sicher und effektiv sind. Einige wichtige Punkte sind:

  • Dosierung: Die Dosierung muss genau eingehalten werden, um eine übermäßige Belastung der Pflanzen und des Bodens zu vermeiden. Eine zu geringe Dosierung kann jedoch auch ineffektiv sein.

  • Zielkultur: PGRs können je nach Kulturpflanze unterschiedlich wirken und sollten daher auf die spezifische Kultur abgestimmt sein.

  • Anwendungszeitpunkt: Der Anwendungszeitpunkt ist wichtig, da PGRs nur in bestimmten Phasen des Pflanzenwachstums wirksam sind.

  • Rückstandsüberwachung: Es ist wichtig sicherzustellen, dass die gesetzlichen Grenzwerte für PGR-Rückstände auf Lebensmitteln eingehalten werden, um die Gesundheit von Mensch und Tier zu schützen.

  • Toxizität und Umweltauswirkungen: Die Toxizität von PGRs und ihre möglichen Auswirkungen auf die Umwelt müssen berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie sicher für den Einsatz sind.

  • Regulierung: PGRs müssen den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und von zuständigen Behörden zugelassen sein, um sicherzustellen, dass sie sicher und effektiv sind und eingesetzt werden dürfen.

Eine Analyse vor der Freigabe der Produkte auf Rückstände von PGRs schützt Konsumenten und Patienten, indem sichergestellt wird, dass die Produkte, die sie konsumieren, innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte für PGR-Rückstände liegen. Dadurch wird das Risiko von Toxizität und anderen gesundheitlichen Auswirkungen durch übermäßige PGR-Exposition minimiert.


  • nur durch eine entsprechende Analyse kann die Unbedenklichkeit der Produkte nachgewiesen werden


PGRs sind z.T. giftig und schaden Konsumenten und der Umwelt. Beim Umgang mit ihnen muss Schutzkleidung getragen werden
(PGRs, plant growth regulators)



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